Für wen?

Wer diesen Text spannend finden dürfte

Mani Stein auf dem Weg zum Everest Base Camp
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt (L. Wittgenstein) Nepal – Mani-Stein (2.800 m)

Der Essay wendet sich an Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde sowie an Fachleute aus dem psychosozialen Bereich. Er ist für Leserinnen und Leser gedacht, die verstehen möchten, wie depressiv-narzisstisches Erleben von innen funktioniert.

Auch Menschen, die noch nie mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hatten, dürften diesen Text mit Gewinn lesen. Er verdeutlicht, wie kostbar und verletzlich psychische Stabilität ist — und wie sehr sie von emotionalen Voraussetzungen abhängt, die keineswegs selbstverständlich sind.

Trauma, Depression und Narzissmus sind weit verbreitete Phänomene. Der Essay ist ein Angebot, darüber ins Gespräch zu kommen. Er ist keine Anleitung zur Selbstdiagnose und auch kein therapeutischer Ratgeber, sondern ein Erfahrungs- und Reflexionstext. Er beschreibt, wie sich psychische Dynamiken von innen anfühlen und aus der Lebensgeschichte heraus verständlich werden.

Oft lese ich, Depressionen seien die Folge eines entgleisten Hirnstoffwechsels. Aber wodurch gerät ein Leben innerlich so aus den Fugen, dass es entgleist? Bei mir waren es traumatische Kindheitserfahrungen. Doch dieser Essay ist keine Anklageschrift. Ich habe meinen drei Elternteilen längst verziehen. Ich verurteile nicht. Ich versuche zu verstehen.

Dieses mühsam erworbene Verständnis möchte ich mit dir teilen.

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